Da ich als Züchter dafür verantwortlich bin, dass sich meine Welpen optimal entwickeln, muss ich dafür sorgen, dass sie nicht nur psychisch sondern auch physisch mit allem versorgt sind. Hierbei spielt natürlich das Futter eine entscheidende Rolle. Fehlen nährstoffe, kann dies später schwerwiegende krankheiten hervorrufen. Deshalb muss ganze Bänder- und Muskelapparat, sowie die Knochen müssen von Anfang an mit der richtigen Ernährung in ihrer Entwicklung unterstützt werden. Anfangs dachte ich, ich kaufe teures Futter bekannter Hersteller, da teuer = gut sein muss und nicht zuletzt auch, weil gerade diese Futtersorten auch bei tierärzten zu beziehen sind. Begleitet wurde meine Entscheidung durch die Feststellung: Trockenfutter ist praktisch, sauber, die pellets/ kroketten sind relativ hart, was die Hundezähne pflegt und reinigt,alle Nährstoffe sind in der richtigen Dosis enthalten, usw.


Als ich mich dann eines Tages auf der Messe in Hannover beim Royal Canin Stand erkundigen wollte was wohl das beste Futter für die Rasse (OEB) sei, machte der („nennen wir ihn Verkäufer“) erst einmal dicke Backen, so richtig konnte er die Rasse gar nicht einordnen.

Jedenfalls empfahl er mir dann „Produkt A“. Ich dachte: „Da stimmt doch was nicht“ und drehte noch eine Runde über die Messe um nochmal zum Stand von Royal Canin zu gehen und einen anderen „Verkäufer“ nach seinem Rat zu fragen.

Der kannte gleich die Rasse und empfahl mir „Produkt B“ Ich dachte nur, hier weiß auch keiner genau Bescheid, Hauptsache die Regale werden leer…

Der Hammer war dann, dass mir schließlich auf einer anderen Messe am Royal Canin Stand noch ein anderes Futter empfohlen wurde, OHNE WORTE!!!

Nach diesem Durcheinander habe ich erstmals angefangen im Internat zu Recherchieren. Da habe ich unter anderem heraus gefunden, dass z.B. das Trockenfutter vom ALDI von BOSCH kommt (wird in 3kg Beutel verkauft).

Darauf habe ich bei Bosch angerufen und mich als Züchter ausgegeben und wollte mal wissen, welche für Preise „Bosch“ mir machen kann. Wie ich erwartet habe: Preislich relativ hoch trotz Prozente…

Darauf habe ich den Mann am Telefon angesprochen, dass ich dann doch um Geld zu sparen mir das Bosch Futter von ALDI kaufen könnte, wo bloß nicht Bosch drauf steht!?

 Er meinte daraufhin, dass Futter wäre mehr für den Durschnitts-Hund und nicht auf die Rasse / Größe und usw. angepasst…

Das Ende des ganzen war, ich habe meine Hunde über ein Jahr mit dem Futter vom ALDI ernährt und habe nix negatives zu berichten!!!

Trotz allen hab ich mich noch ganz damit zufrieden geben und mich über das BARF`n schlau gelesen…

Ich empfehle jeden das Buch … es kostet nur 5€ und es hat mich, meine Freundin und andere Freunde von der Rohfleischfütterung überzeugt!

                     Zur Ernährung des Hundes: 

Rohfütterung, BARF, B.A.R.F. ist die einzige artgerechte Ernährung für den Hund.   

Somit ist B.A.R.F. (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) ein Begriff, der Futter beschreibt, das aus frischen Zutaten vom Hundebesitzer selber zusammengestellt wird und roh verfüttert wird. Hierbei versucht man so weit wie möglich die Ernährung eines wild lebenden Karnivor wie zum Beispiel die des Wolfes, zu imitieren.

Die meisten B.A.R.F. –Anhänger haben deshalb begonnen, sich Gedanken um die Fütterung ihres Hundes zu machen, weil irgendein gesundheitliches Problem vorlag, dem man nicht so richtig auf die Spur kam.

Viele Krankheiten, Allergien sowie viele weitere gesundheitliche Probleme können durch richtiges Futter, verschwinden oder zur Verbesserung führen.

Den wenigsten Hundebesitzern dürfte klar sein, was alles für “leckere” Sachen in diesen Futtersäcken sind. Von den Chemikalien, Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern wissen schon viele, und es gibt inzwischen auch zahlreiche Marken, die angeblich ohne diese Schadstoffe auskommen. Wie ihr Futter trotzdem mindestens ein Jahr haltbar sein kann, erklären sie nicht. Fakt ist, dass die Hundefutterhersteller ihre Grundsubstanzen so einkaufen, dass die Konservierungsstoffe schon enthalten sind. Deshalb brauchen sie bei ihrer eigenen Produktion keine Zusatzstoffe mehr hinzufügen und sie auch nicht zu deklarieren. Anders ausgedrückt: Wenn auf einem Hundefuttersack steht „keine Zusatzstoffe“, dann heißt das nur, dass der Hersteller bei seiner Verarbeitung keine Zusatzstoffe hinzugefügt hat; er darf das also auch dann, wenn er Vorprodukte, also Tier- und Getreidemehle, mit Konservierungsstoffen verwenden.

Problematisch ist auch die Undurchsichtigkeit der Herkunft und der Qualität der einzelnen Zutaten. Dazu muss man erst wissen, was alles erlaubt ist unter Begriffen wie "Tierische Nebenprodukte", "Geflügelfleischmehl", „Trockenschnitzel", "Fischmehl" oder "Knochenmehl".

Genauere Angaben zum BARFEN findet ihr hier